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Unser Zebrafreundetag 2017

Von | 2017-11-23T11:48:08+00:00 21. November 2017|Zebra in eigener Sache|3 Kommentare

Wie lange geplant, fand am Wochenende unser mittlerweile zur Institution gewordener Zebrafreundetag statt. Diesmal war es ja ein ganz besonderer Tag. Wir wollten gemeinsam das – man glaubt es kaum – 10-jährige Jubiläum von Zebra freudvoll begehen.

Knapp 40 routinierte Zebras und solche, die es werden wollen, reisten erwartungsvoll aus ganz Deutschland nach Fulda an. Denn der Zebrafreundetag schüttet immer ein großes Füllhorn an Informationen, Geschenken und nicht zuletzt gutem Essen über seine Teilnehmer aus.


Manchmal spielt uns das Leben einen Streich

Mit Akribie und viel Liebe plante Herr Schlienz mit uns, seinem Zebra-Team, diesen Tag. Und dann der große Schreck zur Morgenstunde – der Chef meldete sich aufgrund einer Erkrankung ab! Nun stand die Herausforderung vor uns, seine mitreißende Begeisterung und Umsicht wenigstens im Ansatz zu ersetzen. Schwierig schwierig.

Die Handys glühten und es war klar, dass wir den Tag retten mussten. Während unserer Anreise besprachen wir die Neuverteilung der Aufgaben in Windeseile und betraten mutig den Ort des Geschehens. Unser Konferenzsaal hieß „Zebrafreundetag“, sah aber sehr sachlich, streng und nüchtern und überhaupt nicht nach Zebra aus. Das ließ sich schnell ändern, denn in einer großen Kiste hatten wir die Deko anreisen lassen. Luftballons wurden aufgeblasen, kleine Süßigkeiten auf den Tischen verteilt und Zebrawimpel und -plakate an den Wänden angebracht.

Franz war natürlich dabei und unterstützte nach Kräften (moralisch zumindest).


Zebras schaffen das!

Unsere ersten Gäste trudelten ein, die Spannung wich. Wir kennen und mögen uns ja seit etlichen Jahren und es wurde schnell klar, dass wir gemeinsam als Zebrafamilie eine schöne Veranstaltung haben würden. Auch unsere drei BlogleserInnen Bettina, Marco und Marian kamen an und die anfängliche Scheu auf beiden Seiten legte sich schnell. (Ich glaube, am Ende der Veranstaltung waren Ansätze schwarz-weißer Streifen bei ihnen zu sehen. ;))

Die ersten herzlichen Begrüßungsworte wurden gesprochen und schon ging es hinein ins Vergnügen.


Ich wusste nicht, dass ich Rosinen hören kann

Den Reigen eröffnete ein Vortrag des Diplom-Psychologen Marco Holzmann zum Thema Achtsamkeit. Wir hörten viel darüber, was Achtsamkeit ist und wie wir sie im Alltag einsetzen können. Aber nicht nur Theorie war an der Tagesordnung, auch praktische Übungen wurden durchgeführt. Wir horchten in uns hinein, aßen achtsam und mit allen Sinnen eine verschrumpelte Rosine (natürlich jeder seine eigene) und legten unsere positiven und negativen Gedanken auf Blätter im Fluss, wo sie im besten Falle davonglitten. Sehr interessant waren die Beobachtungen der TeilnehmerInnen. Von einer Kälteempfindung, die nicht davontreiben wollte, von Lippen, die sich während der Meditation ausdehnten und vom Erstaunen, dass ans Ohr gehaltene und gedrückte Rosinen Geräusche verursachen, wurde berichtet.

Wir lachten viel und sicherlich war das die beste Voraussetzung, um sich in Zukunft des Themas Achtsamkeit zu erinnern und von Zeit zu Zeit innezuhalten.


In der Grundschule wird gebastelt

Danach wollten wir die Kreativität unserer Gäste herausfordern und verteilten kleine Franz-Wimpelchen. Sie wurden liebevoll ausgemalt, mit netten Glückwünschen versehen und anschließend im Raum aufgehängt. Franz, der Superstar des Abends, war anfangs gar nicht bei der Sache. Wir wissen ja bereits, dass er ein ziemlich gefräßiges Tierchen ist, öfter mal durch den Verlag schleicht und heimlich unheimlich nascht. Er nutzte die Gunst der Stunde, in der alle abgelenkt waren und fiel über die Süßigkeiten und Getränke der TeilnehmerInnen her. Erst später kam er dazu, die ihm zu Ehren schön gestalteten Wimpel zu besichtigen und hing dabei ziemlich schwer in den Seilen ;).


Das hamwer uns verdient!

Den ersten Tag unseres Freundetreffens krönte ein gemeinsames Abendessen. Es gab kulinarische Köstlichkeiten an einem großen Buffett und es wurde nach Herzenslust getafelt und gelacht und geschwatzt. Fotos vom Essen wollen wir mal nicht posten. Zum einen gibt es schon zu viele Essensbilder im Netz und zum anderen kamen wir auch gar nicht zum Fotografieren, denn wir wollten alles achtsam genießen :-).

Tag 2 des Zebrafreundetreffens

Heute war nun der große Tag der Vorträge zu neuen Entwicklungen bei Zebra. Eilig schrieben wir die Präsentation, durch die Herr Schlienz führen wollte, um. Leider machte der Laptop des Hotels einen Strich durch die Rechnung und akzeptierte keine Sicherung der Datei (Wie war das nochmal mit der Achtsamkeit – hm, immer scheint das nicht zu funktionieren!). Auch der Internetzugang war alles andere als schnell und so war wieder Improvisationstalent gefragt. Nach einer Begrüßung unserer Gäste ging es dann aber in die Vollen.


Zebra und Digitales

Nach einer kurzen Einleitung begaben wir uns in digitale Sphären. Der im September an den Start gegangene, brandneue Grundschul-Blog wurde ausführlich online präsentiert, die Kategorien, in denen Blogbeiträge zu allen Themen der Grundschule gepostet werden, wurden gezeigt und erklärt. Auch der neue, prall gefüllte Materialpool und die Wunschbox wurden als Neuerungen vorgestellt. Ebenso das Konzept, dass wir die beiden schon seit langem bestehenden Lehrwerksblogs zahlenbuchfanclub.de und zebrafanclub.de als extra Adressen weiter bestehen lassen. Die Zebras brauchen einfach ihren eigenen Blog, nicht wahr? :-). Und nun hoffen wir, dass ganz viele Zebras ihren Weg in unsere Blogs finden und der Welt mitteilen, wie stolz sie auf das sind, was sie geschaffen haben.


Franz startet durch mit Klasse 1

Zu Recht sind unsere Autoren stolz auf das, was unter ihrer Feder entsteht. Ganz deutlich wurde das, als unser Uralt-Zebra Andreas Körnich im Namen des Teams die Neuerungen der Zebra-Generation 2018 vorstellte, von welcher nun sukzessive ein Lehrwerksteil nach dem anderen erscheinen wird. Die Teilnehmer durften schon das neue Lesebuch 1 in den Händen halten und mein Eindruck war, dass anerkennendes Gemurmel den Raum erfüllte als sie die dreistufigen Lesetexte, die neuen Methodenseiten und das Lesetraining begutachteten. Auch ich persönlich war sehr davon angetan, wie klar und systematisch neueste Erkenntnisse, Verbesserungen und Nutzerfeedback in das Lesebuch eingebracht worden waren und ich staune immer wieder, wie man ein so tolles Lehrwerk wie Zebra kontinuierlich ergänzen und verbessern kann.


Zum Geburtstag gibt’s Geschenke

Natürlich gab es wie zu jedem normalen Geburtstag auch eine Vielzahl von Geschenken. Still und heimlich verteilten die Verlags-Heinzelmännchen schöne Dinge unter den Gästen. Ganze Kartons von brandneu erschienenen Lesebüchern, Buchstabenheften, Lesemalgeschichten, Indianerheften, Speicherkarten im Grundschul-Blogdesign und neonfarbenen Freundschaftsbändchen fanden schnell begeisterte Besitzer. Franz Handpuppen in groß und klein waren ebenfalls sehr begehrt.


Wie geht es mit dem Zebra in Klasse 2 weiter?

Frau Alexy ließ uns stellvertretend für das Team in das neue Zebra Arbeitsheft Sprache 2 hineinschauen. Sehr gut fand ich, dass Bewährtes wie die Aufteilung nach Freschstrategien bleiben wird und nur behutsam wichtige Neuerungen wie z.B. ein Zebra-Lernwortschatz, Erklärfilme zu den Freschstrategien und neue Seiten mit Zebratexten angefügt werden. Auch hier erkannte man deutlich, wie viele Gedanken sich gemacht werden, um Zebra ständig up to date zu halten.

Unsere Redakteurin Katrin Menge stellte kurz das Lesebuch und das Arbeitsheft Lesen/Schreiben 2 vor, welche natürlich die Neuerungen aus Klasse 1 fortsetzen werden.


Texte formulieren – aber bitte sensibel

Nach einem wunderbaren Mittags-Buffett – Bilder gibt es hiervon ebenfalls nicht – waren wir für die neuesten Erkenntnisse im Bereich des Formulierens sprachsensibler Texte bereit. Unsere zauberhafte Volontärin Lisa führte uns in die Geheimnisse der leichten Sprache ein und anhand einer Checkliste, die jeder mitnehmen konnte, übten wir an ganz konkreten Beispielen. Ich habe immerhin so viel gelernt, dass ich bemerke, dass mein Satzbau in diesem Artikel den Kriterien für solche Texte NICHT standhalten würde. Wahrscheinlich würde ich so formulieren müssen:
Wir haben Mittag gegessen.
Wir waren satt, weil wir viel gegessen haben.
Wir haben unser Essen nicht fotografiert.
Hm. Ich sollte doch wieder zur schweren Sprache zurückkehren, sonst kostet mich dieser Artikel zu viel Zeit…;).
Auf jeden Fall gab es rege Diskussionen um vorgestellte Satzbeispiele und es wurde deutlich, dass wir ein für diese Sachverhalte sehr sensibilisiertes Publikum vor uns hatten.


Ein Hoch auf das Buch

Wie schon im letzten Jahr erfreute Frau Rinderle uns auch in diesem Jahr mit einem kleinen Gedichtvortrag. Souverän und gekonnt trug sie das Gedicht „Ums Buch ist mir nicht bange“ von Robert Gernhard vor und erntete zustimmend freundliches Nicken zum Inhalt des Werkes.


Bärbel und Franz – eine Bilanz

Den krönenden Abschluss des ereignisreichen Tages bildete der Vortrag von Bärbel Hilgenkamp. Schon die Überschrift „Bärbel und Franz: eine Zebra-Bilanz“ verriet, dass es sehr unterhaltsam werden würde. Und tatsächlich: Wir erfuhren anhand der durch Fotos illustrierten Entwicklung der kleinen zur großen Bärbel wie man zum Zebra wird und was überhaupt ein Zebra ausmacht:

  • dass man ständig beobachtet,
  • dass man sich nicht abfindet mit Missständen,
  • dass man versucht, immer neueste Erkenntnisse der Bildungsforschung anzuwenden,
  • dass man bei allem immer das Wohl des Kindes im Blick hat

Wir hörten, wie Frau Hilgenkamp durch unseren Außendienstler Herrn Schmale zum Verlag kam und wie sie die erste Generation des Zebras entscheidend mitgestaltete. Sie gestaltet Zebra ja immer noch mit vollem Engagement mit und verhilft diesem Lehrwerk mit vielen Kolleginnen zu wachsender Beliebtheit.


Einmal Zebra – immer Zebra

Es wurde wieder einmal mehr als deutlich, dass Zebra nicht nur irgendein Lehrwerk ist. Sondern dass es für seine MacherInnen eine Herzensangelegenheit und schon fast ein Lebensgefühl ist. Nicht nur innerlich, auch äußerlich wurde sichtbar, dass wir auf einer Zebratagung waren und dass unser Zebranachwuchs schon in den Startlöchern steht.
Ich empfand die Atmosphäre als sehr angenehm, herzlich und freundlich und ich denke, dass es nicht nur mir so erschien. Viele nette Worte wurden gewechselt, kleine Pannen wurden tolerant übersehen und alle bemühten sich nach Kräften, aus diesen beiden Tagen das Beste zu machen, was möglich war. Ganz viele nette Wünsche wurden an Herrn Schlienz ausgerichtet – allein davon müsste er eigentlich postwendend gesund geworden sein. Als wunderbar empfand ich, dass sich unsere drei BlogleserInnen so toll integrierten, von allen gut aufgenommen wurden und vom Lehrwerk und den Zebras begeistert waren.
Es war ein schönes Treffen und ich freue mich schon auf den Zebrafreundetag 2018.
Herzliche Grüße
Heike

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